Polizei warnt vor Langfingern
Taschendiebe nutzen Menschenmengen und Gedränge - 24.05.2012 13:30 Uhr
Gelegenheit macht Diebe: Wer auf die Erlanger Bergkirchweih geht, der sollte auf Geldbeutel und Wertsachen achtgeben.
© Bernd Böhner
Taschendiebe stehlen meist im Schutz von Menschenmengen oder Gedränge zum Beispiel Brieftaschen oder Handys aus Handtaschen oder der Bekleidung. Bevorzugte Tatorte sind häufig öffentliche Verkehrsmittel, aber auch Großveranstaltungen.
Meist gehen die Diebe in Teams von mindestens zwei Tätern arbeitsteilig vor. Dabei nutzen sie häufig Tricks oder ein vorhandenes bzw. selbst verursachtes Gedränge. Einige lenken das Opfer ab (Anrempeln, Beschmutzen und Säubern der Kleidung, Umarmen etc.), einer „zieht“ die Beute, andere decken die Tat und nehmen das Gestohlene an sich.
Deshalb empfiehlt die Kripo Erlangen:
- Führen Sie nur wirklich notwendige Wertsachen mit sich.
- Verteilen Sie Bargeld, Handy, Schlüssel auf verschlossene Innentaschen der Kleidung.
- Benutzen Sie Brustbeutel, Gürteltasche, Geldgürtel oder angekettete Geldbörse.
- Tragen Sie Hand- oder Umhängetaschen immer geschlossen mit der Verschlussseite zum Körper.
- Achten Sie im Gedränge auf Ihre Wertsachen!
- Der Notruf Ihrer Polizei: 110
- Veranlassen Sie bei Diebstahl von Kredit- und Scheckkarten sofort eine Sperrung.
Melden Sie den Diebstahl Ihrem Geldinstitut oder den zentralen Sperrannahmediensten:
Maestro- und EC-Karten: 01805 02 10 21
American Express: 069 97 97 20 00
Eurocard/Mastercard: 0800 8 19 10 40
Diners Club: 01802 34 54 54
VISA: 0800 8 14 91 00
Zentraler Sperrnotruf: 116 116Geben Sie niemals Ihre persönliche Geheimzahl (PIN) an, denn weder die Sperrannahme noch die Polizei benötigen die PIN für die Sperrung oder die Ermittlungen.
Sollten Sie trotz aller Vorsicht Opfer von Taschendieben geworden sein, dann suchen Sie bitte Ihre nächstgelegene Polizeidienststelle auf und erstatten Sie Anzeige.
weitere Meldungen aus dem Ressort: Info


