Darum gab's eine Umleitung auf der Bergkirchweih

Weil zu viele Besucher hinauf strömten, war die Bergstraße einseitig gesperrt - 11.06.2017 17:23 Uhr

Bitte einmal Richtung Osten gehen: Am Abend war der Zugang zum Bergkirchweih-Gelände über die Bergstraße gesperrt. © Foto: Klaus-Dieter Schreiter


An diesem Abend wollten es noch einmal alle wissen, das Wetter war prächtig. Immer mehr Züge aus allen Richtungen brachten immer mehr Menschen. Alle strömten zur Bergkirchweih. Das sah auch Berg-Referent Konrad Beugel, dessen Dienst um 19 Uhr auf der Kirchweih begann. "Unverändert strömten die Leute auf den Berg, es gab mehr Zu- als Abstrom."

An der T-Kreuzung kamen die Besucher kaum noch durch, also entschied sich Beugel als diensthabender Vertreter der Stadt dafür, die Bergstraße einseitig zu schließen und eine Umleitung einzurichten. Von 20.30 Uhr konnten Besucher das Festgelände nur noch über die Eingänge im Westen und Osten betreten, nicht mehr aber über die Bergstraße.

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Bergkirchweih: Bergstraße wegen Ansturm einseitig gesperrt

Schönes Wetter, Wochenende - am Samstag kamen die Besucher in Massen auf den Erlanger Berg, so dass es an den Kellern und an der T-Gabel kaum noch ein Durchkommen gab. Um die Lage zu entspannen, wurde ab 20.30 Uhr die Bergstraße einseitig gesperrt. Besucher konnten das Gelände zwar noch über die Bergstraße verlassen, hinauf ging es dort allerdings nicht mehr.


"Zusätzlich hat die Musik am Erich und am Entla’s Keller mehrere Male pausiert", sagt Beugel. Eine Maßnahmen, damit die Leute auf der Straße an den Kellern sich wieder in Bewegung setzen und nicht vor den Bühnen stehen bleiben. Am Erich Keller war gegen 20 Uhr Pause, an beiden Kellern gegen 21 und 22 Uhr. "Mehrheitlich habe ich die Rückmeldung erhalten, dass die Maßnahmen für Entlastung gesorgt haben", sagt Beugel. Eine Einbahnstraße am Erich Keller wurde nicht eingerichtet.


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Unten in der Essenbacher Straße blieb es derweil friedlich. Die Karawane an Bergbesuchern strömte Richtung Osten. "Es gab kaum Beschwerden", sagt Beugel. "Die Akzeptanz für die Umleitung war sehr groß." Gegen 22 Uhr ließ der Zustrom nach, also gab die Stadt den Eingang an der Bergstraße wieder frei. Vor einigen Jahren hatte es diese Umleitung schon einmal gegeben. Sie ist Teil des Sicherheitskonzepts der Stadt. "Darauf sind wir vorbereitet, deshalb haben wir auch immer die Umleitung-Schilder parat", sagt der Berg-Referent.

Auf dem Kirchweih-Gelände ging es trotzdem eng zu, überall war es voll. Denn auch die Besucher, die über die Umleitung kamen, landeten irgendwann auf den Kellern. Glück hatte, wer sich bei einer frischen Maß abkühlen konnte.

  

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