Tucher lässt sein Bier für die Bergkirchweih verkosten

Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik übt schon mal für den Anstich - 09.05.2018 18:00 Uhr

Das neue Kirchweihbier schmeckt offensichtlich: Bei der Bierprobe im Tennenloher Gasthaus „Zum Schloss“ brauchte OB Florian Janik (mit Lederschürze) nur zwei Schläge. © Foto: Michael Müller


Wenn die 263. Erlanger Bergkirchweih am Donnerstag, 17. Mai, pünktlich um 17 Uhr "angeschlagen" wird, wird dies traditionell durch den Erlanger Oberbürgermeister geschehen. Und es wird Florian Janik nicht unvorbereitet treffen, hatte er doch bereits im Vorfeld genug Gelegenheit zum Üben. Im Garten des Tennenloher Gasthauses "Zum Schloss" waren jedenfalls zur Bierprobe des Tucher-Kirchweihbiers rund drei Dutzend Probanden gekommen, die sich zum Bier von der fränkischen Küche des Wirtspaares Fritz und Margit Klein "bevormunden" ließen.

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Das hatte sich Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik wohl etwas anders vorgestellt: Beim Anstich zur 262. Bergkirchweih passierte ein kleines Malheur. Die Entlüfterschraube des Fasses war nicht richtig justiert. Deshalb kam es zu einer kleinen Bierdusche. Am Ende gab es trotzdem Freimaßen für die durstende und feierwütige Menge.


Bevor das erste "Seidla" verkostet werden konnte, musste Braumeister Bernhard Wegemann erst einmal in Reimform erklären, dass es sich bei seinem Bier nicht etwa um ein Allerweltsgetränk handelt, sondern um ein High-End-Elixier, das gegen allen Unbill des Alltags und die Folgen des übermäßigen Genusses alkoholischer Getränke wahre Wunder vollbringt.

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Offenbar hatte der OB bereits vorher geübt (bei Kitzmann?), denn mit zwei eher sanften Schlägen war das Fass elegant geöffnet – heraus kam ein bernsteinfarbenes Getränk, von dem der Braumeister behauptete, es habe bei einem Stammwürzegehalt von 13,4 Prozent glatte sechs Prozent Alkohol.

Dass auch dieses Bier "läuft", konnten die Anwesenden – darunter fast alle Kellerwirte von Tucher, aber auch eine kopfstarke Abordnung der Stadtverwaltung, allen voran "Wirtschafts"referent Konrad Beugel – bestätigen, im Handel gibt’s zum Kasten Festbier sogar noch einen Filzhut mit Banderole ("Der Berg ruft!") dazu.

Die Tucher-Vertriebsmannschaft mit Gebietsleiter Franz Groha zeigte sich zufrieden, zumal der Verkostungs-Ort "Zum Schloss" von einer langen geschäftlichen Tradition kündet: Seit 99 Jahren bezieht die Gaststätte ihr Bier von Tucher, und der Bergauftakt findet vor dem Henninger Keller statt. Und der gehört auch zu Tucher.

 

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