Nach dem Berg ist vor dem Berg: To-Do-Liste für 2017

Einige Neuerungen haben sich bewährt, andere kommen auf den Prüfstand - 24.05.2016 18:15 Uhr

Botschaft zum Abschluss: das Plakat am Niklas Keller.

Botschaft zum Abschluss: das Plakat am Niklas Keller. © Foto: Katharina Tontsch


Auf den Kellern herrschte stets beste Stimmung. Die Band spielte bergaufwärts, auf den Bierbänken und Tischen tanzten die Besucher. Bei Wind und Wetter. Unten allerdings, auf der anderen Seite des Weges, blieben zahlreiche Plätze leer. Mit einer Plane war die Bühne am Niklas Keller, die Hübner und Hofbräu Keller mitbespielt, bergabwärts abgedeckt. So sollen Staus und Menschenmassen direkt im Eingangsbereich verhindert werden.

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Die beteiligten Festwirte störte das vor allem an den besucherschwachen Tagen. Am letzten Berg-Tag hängten sie ein Banner über die ungeliebte Plane. „Nächstes Jahr wieder offen? Aus Tradition“ heißt es. Tatsächlich will die Stadt als Veranstalter eine Lösung zusammen mit den Wirten finden. „Wir müssen das in Ruhe besprechen“, sagt Berg-Referent Konrad Beugel. Zu lange warten sollte er damit nicht.

„Wenn wir das rechtzeitig besprechen, ist das auch kein Problem“, sagt Thomas Fischer, Sprecher der Festwirte und Chef am Erich Keller. Auch über die Sicherheitsmaßnahmen, unter anderem die höheren Zäune, ist viel diskutiert worden. „In der abschließenden Bewertung waren die aber nicht so schlimm.“ Nur eben zu kurzfristig installiert.

Größtenteils war es eine friedliche Kerwa, wie die Polizei berichtet. Allerdings gab es zahlreiche betrunkene Jugendliche. Die Schausteller bemerken ebenfalls den übermäßigen Alkoholgenuss. „Der Trend zum Event- Feiern nimmt zu“, sagt Adam Kunstmann vom Bayerischer Landesverband der Marktkaufleute und der Schausteller. „Wir wollen weiter, das Fest für Familien zu gestalten.“

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Allerdings müsse man aufpassen, „die Leute mit den Sicherheitsvorkehrungen nicht zu vergraulen“. Als die Stadt am Sonntagabend eine Unwetter-Warnung herausgab, verließen viele Besucher den Berg. „Nach 21.30 Uhr war für uns Schluss“, sagt Kunstmann.

Auch auf der Seite der Kellerwirte sorgt der Alarm für Unmut. Im Bereich des Erich und des Entla’s Kellers hatten die Besucher von Sirenen und Durchsagen kaum etwas mitbekommen. „Im Notfall darf das nicht sein“, sagt Berg-Referent Beugel. Es ist nicht der einzige Punkte auf der To-Do-Liste fürs nächste Jahr.

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